Koreanische Gewürze und Würzmittel

Koreanische Gewürze und Würzmittel machen einen Großteil des Geheimnisses der koreanischen Küche aus. Diese Liste gibt eine Kurzbeschreibung der wichtigsten Gewürze und nennt Beispiele für ihre Verwendung. (Foto: MissSeoulFood)

Ganjang = Sojasauce, fermentiert. Zum Würzen und zum Dippen. Mandu kommen ohne Ganjang als Dippsauce nicht aus.

Doenjang = Sojabohnenpaste, fermentiert. Ähnlich dem japanischen Miso. Zum Würzen, für Marinaden und zum Dippen und für kräftige Suppen, wie die Kimchi-Jigae.

Gochujang = Peperonipaste oder Chilipaste, fermentiert. Scharfe, rote Paste für Suppen, zum Würzen und zum Dippen. Eignet sich wunderbar als Fleischmarinade, auch und gerade für Fusion-Fleischgerichte, wie KFC.

Ssamjang = Eine Mischung aus Doenjang und Gochujang (siehe Foto).

Chajang oder Chunjang = schwarze Bohnenpaste, fermentiert. Kräftige Paste, aus der Saucen gekocht werden. Zum Beispiel für Chajangmyeon.

Chamgirum  = dunkles, geröstetes Sesamöl. Wird als Gewürz und weniger als Bratöl verwendet. Sehr aromatisch. Unter anderem wird der Reis für Kimbab mit Sesamöl gewürzt.

Gochugaru = Chilípulver. Unerlässliche Zutat der koreanischen Küche. Eine Hauptzutat für Kimchi.

Seujot = fermentierte Shrimps. Wichtiges koreanisches Würzmittel, zum Beispiel für Kimchi.

Kkae = Sesamsaat. Wird meinst geröstet verwendet und zwar sowohl als Gewürz, als auch als hübsches Topping auf alles, was man essen kann. Es gibt auch Kekse aus Sesamsaat, die als Süßspeise gegessen werden.